Nach dem Trauerspiel gegen Paderborn steht der FSV mehr denn je unter Zugzwang seine Daseinsberechtigung in der zweiten Bundesliga unter Beweis zu stellen. Zum gleichen Zeitpunkt im letzten Jahr stand man nach drei Spielen zwar nur unwesentlich besser da, doch hatte man beim 1-1 gegen Greuther Fürth zumindest mal einem Sieg geschnuppert und zudem eine Topteam der zweiten Liga am Rande einer Niederlage. Im der Spielzeit 09/10 sieht das bisweilen durchaus anders aus. Der Klatsche in Fürth folgte der uninspirierte Auftritt vor heimischem Publikum und des drängt sich die Feststellung auf, dass der Umzug an den Hang nicht zwangsläufig die erhoffte Signalwirkung an die Mannschaft entfaltet. So ist es kein Wunder, dass kurz vor Schließung der Transferliste bereits heftig über Neuzugänge diskutiert wird, die das müde Angriffspiel beleben sollen.
Am Wochenende geht es nun also nach Aachen. Ein heißes Pflaster. Hier gab es im letzten Jahr

nichts zu gewinnen für den FSV. Vielmehr wartet der FSV immernoch auf einen Torerfolg gegen die Alemannia und das Heimspiel gegen Aachen war der Moment in dem auch der größte Optimist einsehen musste, dass diese Mannschaft wohl nicht in der Lage sein würde die Klasse zu halten. Dass es letztendlich anders gekommen ist, steht auf einem anderen Blatt. Damals lies sich die Mannschaft ohne besondere Gegenwehr mit 0:3 vom Platz schicken. 3000 "Mitgereiste" beim "Auswärtspiel" im Stadtwald schien es noch nicht mal sonderlich zu interessieren. Es war kalt und die Stimmung war schlecht. Aus der damaligen Startelf stand am letzten Freitag gerademal noch Patrick Klandt auf dem Platz. Geändert hat sich trotzdem nicht viel.
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